Turn-Around Management - Anlagenbau

Unternehmen

Umsatz: 25 Mio. EUR

Mitarbeiter: 80

Standort: Schweden mit Niederlassungen in Dänemark und Norwegen

Ausgangssituation:

Aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (fallender Umsatz und Kostenniveau der Produkte) schlitterte das Unternehmen in die Verlustzone.

Um ein nachhaltig erfolgreiches Geschäftsmodell zu etablieren war eine übrgreifendes Turn-Around Programm notwendig.

Im Zuge dessen wurde auch das Unternehmen in die Muttergesellschaft integriert.

Projektablauf:

Phase 1 (Wirtschaftliche Transparenz und Erarbeitung eines Sanierungskonzepts):

In einer ersten Phase musste der Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Situation des Unternehmens gewonnen werden. Dazu zählten insbesondere der Cash-Flow sowie der Status der laufenden Groß-Projekte. Die aktuelle Situation machte eine Stärkung der Eigenkapitalbasis sowie eine Erhöhung der Bankkreditlinien notwendig.

 

Phase 2 (Operative Transformation):

In dieser Phase wurden neue Managementprozesse definiert, sowie klare Margenvorgaben für den Vertrieb erarbeitet. In Folge wurden auch einige Bereiche des Unternehmens neu strukturiert und angepasst.

Auf kaufmännischer Seite wurden eine Tool-Box zur besseren Vertriebssteuerung sowie ein differenzierteres Controllingsystem für die unterschiedlichen Geschäftsbereiche eingeführt.

Auf technischer Ebene wurden in cross-funktionalen Teams, bestehend aus Mitarbeitern des Headquarters sowie des Tochterunternehmens, neue Spezifikationen für das bestehende Produktportfolio erarbeitet. Ziel war hierbei eine signifikante Kostenreduktion (bis zu 25%) der bestehenden Komponenten welche im Unternehmen gefertigt wurden.

Im Einkauf sowie im Customerservice konnten weitere Synergiepotentiale durch eine tiefergehende Integration mit der Muttergesellschaft gehoben werden.

Ergebnis:

Nach ca. 1 Jahr konnte der operative Turn-Around für den Hauptstandort in Schweden erreicht werden. Im Projektgeschäft konnten Margenverbesserungen im Durchschnitt von ca. 10% erreicht werden.

Die Niederlassung in Dänemark konnte im 2. Jahr ebenfalls positive Zahlen vermelden, nachdem einige niedrigmargige Projekte aus der Vor-Sanierungszeit abgeschlossen werden konnten.